Die Startnext Kampagne von Black Hudson

Was eine Startnext Kampagne ist und wieso das eine ziemlich gute Idee war, kannst du hier im Blog rausfinden. Viel Spaß.

Alles kostet Geld. Jede Semmel beim Bäcker, jeder Besuch beim Friseur und selbst Geld kostet Geld. Frag doch mal die Bank, ob sie dir auch umsonst eins gibt. Ja es gibt noch andere Wege auf die ich hier nicht näher oder vielleicht später eingehen werde.
Wer keine finanziellen Mittel hat, muss zu Alternativen greifen. Und die habe ich bei einer Startnext Kampagne gefunden.

Ehrlich gesagt war es für mich Neuland. Einfach wildfremde Leute fragen lag mir fern. Ein paar Freunde betonten aber, dass sie hier schon erfolgreich Projekte finanziert haben. Es ist ja auch nicht so, dass man hier nur Beschenkt wird. Als Gegenzug muss man bei Startnext schon auch etwas bieten. Die nennen das „Dankeschöns“, was eine sehr schöne Beschreibung für einen materiellen Gegenwert eines Artikels ist.

Startnext Kampagne Black Hudson

Alles muss irgendwo anfangen. Und das Projekt Black Hudson hat hier seinen finanziellen Schwung erhalten.

Es fing so an:
Man musste sich zuerst anmelden und alle möglichen Formalitäten klären. Die Steuernummer war ja eh schon da und letztendlich ging es darum, wer berechtigt ist und wer welche Aufgaben hatte. Das war dann recht einfach, denn das habe ich hauptsächlich selbst gemacht.
Hier gibt es so wichtige Dinge wie Impressum, Ansprechpartner, Kontaktperson, usw., welche bei Auszahlung des Geldes wichtig sind. No Angaben, No Money. Ganz einfach.

Dann ging es weiter. Bilder machen. Irgendwie.

Ich hatte ja bis dahin nur ein paar eigene Exemplare für mich und Freunde angefertigt und es war noch lange nicht Marktreif. Es gab nur den Gedanken, dass man das mal als Produkt verkaufen könnte, mehr allerdings noch nicht. Im Jahre 2019 habe ich sogar schon ein Label gebastelt, weil ich einfach eins haben wollte. Ich finde es selbst immer sehr schäbig, wenn mit Edding auf Flaschen geschrieben wird und man dafür etwas verlangen will. Einen Hang zur Semiprofessionalität war dann schon da. Gut. Machte Mitunter war das hier auf der Startnext Kampagne zu sehen:

Black Hudson Rumlikör Rum Überseerum Kaffee Vanille

Aber es ging ja noch weiter. Man musste Bilder erstellen und Farbe auf die Plattform bekommen, damit sie ansprechend aussah. Dann habe ich auch das getan und mir allergrößte Mühe damit gegeben. Das war echt nicht leicht, zumal ich das noch nie getan habe. Dazu habe ich mir ein paar andere Projekte angesehen, wobei aber vieles davon hauptsächlich um Corona ging, da wir zu dem Zeitpunkt im Lockdown waren, als die Startnext Kampagne lief. Das war für die Beteiligten natürlich eine fürchterliche Zeit und ich hoffe wirklich sehr, dass sie ihre Ziele erreicht haben. Ist schon eine komplizierte Zeit.
Bei den anderen habe ich immer wieder ziemlich professionelle Videos gesehen. Ich hatte natürlich kein Studio. Woher auch?

Ahnungslosigkeit digital retuschiert


Dann nahm ich mein gutes altes Handy, ein Bearbeitungstool und los gings. Wenn du ganz viel Lust hast, kannst du dir das Video ja gerne mal reinziehen und mir sagen, ob du uns auch unterstützt hättest.

Das Vorstellungsvideo des Projektes

Ja und so ging das dann gute eineinhalb Monate lang und es wurde fleißig Werbung gemacht. Ich war dem ganzen sehr skeptisch gegenüber, selbst als die Startnext Kampagne schon lief und die ersten „Dankeschöns“ gekauft wurden. Die erste Woche ging rum und tatsächlich haben schon ein paar Leute Interesse geäußert. Es folgten weitere Bestellungen und zwischendurch kamen sogar Mails in´s Postfach geflogen. Erfreuliche Nachrichten sogar. Die ersten Wiederverkäufer hatten sich dazu geäußert.

War das Ziel der Startnext Kampagne vielleicht zu hoch angesetzt?

Keine Ahnung. Das wusste ich damals nicht. Allerdings war ich auch ganz froh, dass ich sie nicht so utopisch hoch gesetzt habe. Mit dem Fundingziel von 1.100,- € konnte ich die ersten nötigen Ausgaben gut abdecken, damit eine kleine und sehr exklusive Serie produziert werden konnte. Es blieb sogar noch so viel übrig, dass etwas Spielgeld für ein fesches Etikett da war.

Hier ein Ausschnitt der Startnext Kampagne, welches das Fundingziel sogar überstiegen hat

Ende Juli war es dann soweit. Das Projekt wurde beendet und es war erfolgreich. Wir hätten ja nie gedacht, dass wir es erreichten aber tatsächlich glaubten einige mutige Leute unter euch an den Rumlikör, der deine Geschmacksnerven zum Zerfetzen bringt. Danke an der Stelle, falls du ein Unterstützer bist und das hier liest. KussiBussi. :-*

Dann kam der Bescheid, dass die Summe abzüglich der Bearbeitungsgebühren und Spenden ausgezahlt wird. Ja wir haben auch gespendet. Hier gingen 4% an Projekte, die Startnext selbst unterstützt.

Seither vergingen viele Wochen an neuen Ideen, tollen Menschen, die wir bis dahin kennengelernt haben und es ist tatsächlich eine gute Möglichkeit finanziell einen Satz nach zu machen.

Wenn du selbst vor einem Projekt stehst und nicht weißt, wie du das anstellen sollst, kannst du gerne das Kontaktformular nutzen. Schreib uns doch einfach. Netzwerk ist alles.

Hier noch ein Auszug des Instagram-Feeds

Startnext Kampagne Black Hudson Thank You Erfolg Rumlikör

Ein Geschenk mit Alkohol – immer gut!

Black Hudson Geschenk mit Alkohol Werbegeschenk Freunde Essen Trinken Gesellschaft

Wer kennt es nicht:
Die Weihnachtsfeier rückt näher und man bekommt wieder irgend ein unnützes Ding, was schon fünf mal gewichtelt wurde. Jedes Jahr auf´s Neue. Es ist schon erbärmlich wie wenig Gedanken sich manche um einen machen. Einfach weil es bequemer für alle ist.
Doch das muss nicht sein. Ein Geschenk mit Alkohol ist da anders. Warum und weshalb man nachhaltig mehr davon hat, erkläre ich euch jetzt.

Wenn du wo eingeladen bist, bringst du gefälligst was mit

Meine Mama

Das habe ich mir fast schon zur Lebensaufgabe gemacht. Es kommt auch erstaunlich gut an. Keiner, und ich bin da vermutlich das beste Beispiel dafür, mag Dinge, die rumstehen und keinen Zweck erfüllen. Dekorationsartikel und dergleichen. Und noch viel schlimmer sind Dinge von Freunden, die dann nachfragen, ob man schon einen Platz dafür gefunden hat. Nein. Diesen Platz gibt es nicht. Und wenn dann ist er im Keller direkt neben dem Holztor und heißt „Wurfecke“.

Dekorationsartikel sind die Gartenzwerge der Wohnung

Ahhhh…da könnte ich echt an die Decke gehen. Es ist ja echt eine schöne Geste und ehrlich gesagt freue ich mich auch darüber. Leider differenziert sich mein/unser Einrichtungsgeschmack eben von den der Anderen. Und das ist ja auch gut so. Sonst würde jede Wohnung gleich aussehen. Aber was bringt man sonst mit?

Auf Geburtstagsfeiern stellt man das sehr häufig bei Männern fest. Der Einfachheit halber wird eine Flasche Schnaps gekauft, ganz selten noch eine Schleife drum gemacht und gut ist. Das fand ich früher, zehn Jahre dürfte es schon her sein, ziemlich einfallslos. Da hatte ich auch nur eine sehr sperrlich eingerichtete Wohnung. Eine Zeit, wo man sich noch über einen neuen Toaster oder Eierkocher gefreut hat, ich gebe es ja zu.
Doch das hat sich in den letzten Jahren geändert. Man hat ja bereits alles und ist an einem Punkt angekommen, der die Anzahl der Dinge einfach schon deutlich zu hoch ist. Da gibt es übrigens einen hervorragenden Film über dieses Thema: 100 Dinge (unbezahlte Werbung, den finde ich wirklich gut!)

Was schenkt man nun? Wie wäre es denn mit etwas, was man selbst mag, aber nicht für die Ewigkeit gedacht ist? Ein Ding, was man gebraucht und vor allem verbrauchen kann. Ein Geschenk mit Alkohol zum Beispiel. Da schenkt man etwas, was einem selbst und bestenfalls noch dem Beschenkten schmeckt. Bei Black Hudson ist das ganz einfach, denn der hat 0,5 l Inhalt und wenn man sich ganz viel Mühe gibt, schafft man den sogar an einem Abend. Ist zwar sportlich, sollte aber durchaus im Bereich des Möglichen sein.

Ein Geschenk mit Alkohol – das schönste Mitbringsel für den Abend bei Freunden

Außerdem hat Alkohol noch einen sehr schönen Nebeneffekt. Und nein das soll nicht alkoholverherrlichend sein. Jeder hier auf der Seite ist 18+ und ist selbst für sich verantwortlich.
Alkohol bringt Menschen zusammen, man wird geselliger und ein richtig guter Drink zum Essen ist einfach so unverzichtbar wie die Sonne zum Sommer. Probiere es doch einfach aus und du wirst sehen, was das für Gespräche auslöst. Es ist sogar noch ein Stück wertvoller, wenn du etwas mitbringst und dazu sogar noch eine Geschichte erzählen kannst. Beispielsweise kommst du mal nach Landshut, schaust dir die schöne Burg Trautnitz an und schlenderst durch die Altstadt, wo es in ausgewählten Geschäften auch Black Hudson gibt. Oder du gehst zurück auf die Startseite und liest, woher der Rumlikör herkommt.

Hast du eine schöne Geschichte zu dem Thema zu erzählen? Her damit!

Dein Feedback dazu ist herzlich willkommen. Gerne kannst du was nettes oder auch nicht so nettes schreiben. Wir freuen uns auf alle Fälle von dir zu hören.

Die Bestellung des Rumlikörs – Eine Landshut Spirituose

Heutzutage ist man ja sehr verwöhnt durch die großen Onlineshops. Heute bestellt und am besten abends schon im Briefkasten. Aber wie machen das eigentlich kleine Firmen? Junge Existenzgründer, die noch kein Logistiksystem haben. Wie zum Beispiel wir, die eine Landshut Spirituose versenden wollen und „mithalten“ möchten? Das zeigen wir euch jetzt.

Für die Kleinen ist es unmöglich und die Großen werden immer größer!

Das stimmt. Ja fast. Wer im Internet Dinge bestellt sieht ja selten hinter die Kulissen und woher soll man es auch wissen? Ein Blick in den Shop, ein mal in den Warenkorb und eine Zahlungsart eingegeben. Das war´s. Aber was passiert wirklich?
Sehen wir uns mal zum Vergleich einen Großhändler wie Antalis Verpackungen an. Hier kann ich glücklicherweise etwas mehr darüber erzählen und hier sieht man auch gleich die exorbitant großen Ausmaße, die so ein Unternehmen überhaupt bereit stellen muss, damit so eine Bestellung auch reibungslos abläuft. Das sieht ungefähr so aus:

Ein Kunde fragt einen Artikel an. Nehmen wir mal an der Kunde geht über den Shop und kauft dort so dies und das. (Übrigens gibt es für die Startups unter euch einen kleinen Rabattcode: AVPSU5. Den gebe ich natürlich gerne an euch weiter)
In der Maske sieht man nun die Bestellung und bekommt noch ein paar Mails, dass es jetzt los geht. Kunde ist glücklich. Im Hintergrund gibt es allerdings ganze Teams, die sich um nichts anderes kümmern, als dass hier permanent Preise verglichen werden, aus über 4.000 verschiedenen Lieferanten Produkte rausgesucht und angeboten werden. Dann muss natürlich noch ein Zentrallager befüllt werden, was viele Mitarbeiter benötigt.

Und das funktioniert gut?

Jetzt geht Antalis Verpackungen sogar noch so weit, dass speziell angefertigte Kartonagen auf Lager gehalten werden und in eins der knapp 50 Logistikzentren bevorratet weren. Und das alles in einem möglichst sinnvollen Plan, welche von Speditionen so angelegt wurden, dass möglichst wenig „umsonst“ gefahren werden muss. Mal abgesehen davon, dass die verschiedenen Carrier, also die „Briefträger“, ebenfalls mit Waren versorgt werden. Es ist mir immer wieder ein großes Rätsel, wer das so reibungslos platzieren konnte. Und Trotzdem. Es gibt ja auch noch die Mitarbeiter, die dazu Rechnungen erstellen, Rückfragen beantworten, gute Laune verbreiten usw. Die Lieferung kommt in 1-2 Tagen an.

Und das soll man mit einer Landshut Spirituose mithalten können?
Keine Chance. Oder?

Jetzt müssen wir als kleine Firma, die es noch nicht lange am Markt gibt mithalten können. Aber wie machen wir das?
Nun. Es gibt mittlerweile Firmen, die nichts anderes als dieses Thema bearbeiten. Sogenannte Fulfillment-Dienstleister nehmen Waren auf, kommissionieren diese, geben sie an die eigene Versandabteilung weiter und versenden das.

Wir haben hier als Dienstleister World of Less – Logistic Trading gewählt. Nicht nur weil es ein Freund ist, sondern weil sie uns einen wichtigen Punkt bieten, die wir niemals nie selbst erreichen können. Zumindest lange nicht in dem Stadium, wo wir uns noch befinden: Sicherheit
Es passiert eben. Wir können das unsere Landshut Spirituose noch lange nicht Vollzeit abbilden, weil wir dafür viel zu klein und exklusiv sind. Es würde ja bedeuten, dass wir abertausende Flaschen verkaufen müssten, was wir als Idealisten gar nicht wollen. Es soll das machen, was es soll: Spaß am Trinken.

So haben wir den Online-Shop eingerichtet und wenn du hier bestellst, geht eine Mail direkt an die Leute von World of Less. Inklusive Verpackung und Versand. Das macht es für uns zwar durchaus bequemer, allerdings verlieren wir dann auch keine Zeit, denn wir müssen mit dem Karton nicht extra zur nächsten Postfiliale fahren. Somit verlieren wir auch keine Zeit und du hast dein Packerl deutlich schneller. Ja und du hast eine ordentliche Verpackung und musst nicht die alten Zeitungen von uns wegwerfen, die wir als Füllmaterial verwendet haben.

So läuft das jetzt. Ein zuverlässiger Partner und ein System, was für alle Beteiligten schneller und unkomplizierter ist.

Ich hoffe du hast einen Einblick erhalten, wie das hier so abläuft. Wenn du Fragen dazu hast, kannst du ja gerne schreiben.
Du kannst auch gerne auf unserer Friends Seite nachschauen. Vielleicht ist ja auch ein nützlicher Kontakt für dich dabei. Fragen kostet ja nichts.

In diesem Sinne. Ein fröhliches Bestellen.

Spontanes Humidor Tasting

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Eines vorweg: eine Idee entsteht und ist so gut, bis sie jemand kacke findet. Dann wird nachgedacht. Das ist heute im Humidor Tasting passiert. Später mehr dazu.

So ist das eben im Leben. Man denkt sich etwas aus, weil man an etwas glaubt und verbissen klemmt man sich an kleine Fortschritte, bis diese zu einem immer komplexer werdenden Projekt werden. Und am Ende kommt dann ein Ding raus.
In dem Fall wurde es zu einem Rumlikör. Ja es war eine Schnapsidee und alle beteiligten hatten super viel Spaß bis dahin. Okay es lag auch am Alkohol, keine Frage. Aber du und ich sind ja auch keine Sommelliers (plural, extra nachgeschaut) und spucken das köstliche Gut nicht einfach so weg.

Du musst schon wissen, was du da machst

Es vergingen viele Monate, da ja die Zeit des „Ansetzens“ so elendig lange war. Und irgendwann kam dann ein Ergebnis raus, was uns allen gefallen hat. Der Black Hudson. So gut, dass die Notwendigkeit aufkam, diesen Rumlikör der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Und das habe ich bei einem internen Humidor Tasting vorgestellt. Also der Markus + Kollege Holger. Entsetzen stand in ihren Augen geschrieben und das haben sie mir auch ziemlich stark zu spüren gegeben. Ich möchte hier keine abfälligen Äußerungen niederschreiben, die hier nicht herpassen, aber „Weihnachtsgesöff“ fand ich schon ziemlich gut.

Das war allerdings noch die handgemachte Version des Black Hudsons und diese war durch die Produktionsart viel zu intensiv und noch deutlich weit weg am Geschmack, wie wir ihn jetzt kennen. Aber irgendwann musste ich ja auch mal Leute probieren lassen.
So ganz abgeneigt waren die Männers dann doch nicht und ich hatte noch eine Chance, wenn die erste Charge produziert wird. Einige Wochen darauf habe ich es dann wieder versucht. Ich hatte etwas schiss…darf man ja auch mal zugeben…also bin ich da hingedackelt.

Übrigens ist mir während der Fahrt das Kettenverbindungsglied meines Fahrrades rausgesprungen und ich hätte fast einen Unfall gebaut, aber das nur am Rande. Ich war also etwas angeschlagen und als ich dann zu Fuß weiter ging und mir ein Fahrradfahrer entgegen kam, der sichtlich beschädigt aussah und mit blutendem Mund an mir vorbei fuhr, wusste ich, das ist kein guter Tag. Ein scheiß Tag sogar.

Wo ich nur hin sah, Elend und Schmerz.

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Ein spontanes Humidor Tasting mit Duft von Zigarren und frisch gemahlenen Kaffeebohnen im Hintergrund. Ein wirklich tolles Geschäft, was man sich unbedingt ansehen sollte.

Mit diesem mulmigen Gefühl bin ich dann aber trotzdem zu Humidor gegangen und habe dort die Flasche auf den Tisch gestellt mit den Worten „da.“. Nach meiner glorreichen Ansprache kamen dann weitere spöttische Bemerkungen und die Frage, ob ich mehr davon dabei habe. Acht Gläser wurden geholt, die Flasche darin verteilt und Markus zögerte nicht lange und ging raus zu den dort „Ansässigen“ mit den Worten:

„Seid ihr bereit für ein spontanes Humidor Tasting?“

So viel ehrliches Feedback wollte ich eigentlich gar nicht. Meine Absicht war ja nur der Verkauf an sich. Einfach nur ein paar mehr Möglichkeiten den Black Hudson an den Mann zu bringen und dann das…

Die Leute waren erstaunt, überrascht, einer war auch angewidert, einer angetrunken, lustig, erfreut, zufrieden und glücklich. Der Black Hudson ist besonders und das soll er auch. Ein schöneres Feedback als das hätte ich nie erwartet und genau so hat es Markus dann auch kommentiert. Es war eher ein stilles Nicken aber das hat mir schon gereicht. Danke an der Stelle. Es war mir auch eine Ehre und daraufhin folgte noch ein kurzes Geschäftsgespräch zu den Flaschen und gut war.

Gerne und immer wieder.

Wenn du dir das Humidor Tasting nicht entgehen lassen möchtest, schau doch gerne mal dort vorbei. Ein sehr schönes Geschäft mit einer exklusiven Auswahl großartiger Spirituosen und Zigarren.
Du traust dich nicht? Kein Problem: SHOP

Küchenpansch und warum

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Alles hat irgendwann mal klein angefangen. Bei uns war es die Küche und die war ziemlich klein. Die war sogar verdammt klein.
Aber wir haben hier erst mal angefangen. Das Rezept an sich gibt es ja schon ein paar hunderte Jahre. Allerdings war es nicht raffiniert genug, geschweige denn alltagstauglich. Sagen wir so…es war damals einfach nur ein viel zu starker Pansch, den man in sich reinkippen konnte und gut war.
Und so haben wir immer weiter „rum“-experimentiert (*sorry). Es kam noch etwas Kaffee dazu, ein paar Stangen Zimt und noch weitere kleine Betriebsgeheimnisse, die den Black Hudson zu dem machen, wie wir ihn heute im Geschäft oder natürlich auch hier im Shop finden.

Bis wir den Black Hudson allerdings im so weit hatten, verging viel Zeit, Nerven und Energie. Der Prozess, damit der Rumlikör auch seine volle Kraft und Volumen erhält, braucht er mehrere Wochen. Genauer gesagt sechs Wochen. Anfänglich haben wir das in kleinen fünf Liter Ballons probiert und jeden Tag geschwenkt (nicht geschüttelt). Aber nach jeder Woche hat der Black Hudson intensiver geschmeckt. Dann war es kein Pansch mehr, sondern ein sehr genussvoller Likör. Es war immer wieder aufregend, bis man dann letztendlich das Ergebnis zum ersten Mal probieren konnte. Wir nannten es: Das Erntedankfest.

Es vergingen noch einige Monate bis wir den Black Hudson von einem Pansch zu einem Edlen Tropfen machten. Es war ja auch ein langer Prozess.
Bis dato war es auch gar nicht die Absicht einen handelsfähigen Rumlikör herzustellen. Dieser war ausschließlich für Freunde, Familie und Mittrinker da. Es gab jedoch immer wieder Anfragen und es gab eine Zeit, da war der Black Hudson Mangelware. Also musste mehr produziert werden als zur Verfügung stand.
Hier kamen sogar Anfragen von Händlern und da war dann der Punkt erreicht, an dem wir hier nicht mehr weiter „panschen“ konnten.

Der Arschtritt

Ein sehr geschätzter Freund, dessen Namen ich hier nicht erwähnen möchte…ach sch*** drauf…Hallo Fips…hat dann allerdings den nötigen „Arschtritt“ gegeben und das Projekt letztendlich in´s Leben gerufen.
Ein Abfüller von bekannten Likören wurde aufgesucht, die ersten Muster wurden zusammen entwickelt und heraus kam ein Likör, der deine Geschmacksnerven zum Explodieren bringt.
Jetzt haben wir direkt lebensmitteltechnisch abgesicherte Abfüllungen, können bereits in größeren Maßstab bestellen und haben immer die gleiche Qualität. Es ich mag nicht selbst loben, denn das macht man nicht, aber der Black Hudson ist schon echt gut geworden. Wir waren selbst sehr überrascht.

Aber was schreibe ich hier schon…probier´ ihn einfach: Shop
Wir freuen uns auf dein Feedback.