Philipp Maier

Heute möchte ich Dir jemanden vorstellen, der einen wesentlichen Teil zu diesem Projekt beigetragen hat. Ein Mensch, der in meinem Leben so einen wichtigen Platz eingenommen hat, dass kein Klebstoff dieser Welt mithalten könnte. Gut, das war vielleicht etwas darüber, aber es kommt dem schon sehr nahe. Es geht um Philipp Maier.

Ich möchte erzählen, wieso diese ungleiche Freundschaft so eng geworden ist und wieso Du Dir auch einen Kumpel suchen solltest, der Dich nervt*.

Angefangen hat alles an der Ostbayerisch-Technischen-Hochschule in Regensburg im Jahre 2016. Philipp hat irgendwas mit IT und ich mit Maschinenbau studiert. Eine katastrophale Zeit, in der wir weniger produktiv waren, dafür wussten wie man Party macht. Entsprechend hatten wir soziales Engagement gegenüber jedem entwickelt. Als Nebenprojekt habe ich mit einem Freund damals eine kleine Firma gegründet, wo wir uns auf Lasergravuren spezialisierten. Wir dachten, dass wir mit personalisierten Handyschalen die Welt verändern konnten und entsprechend verhielten wir uns damals auch so. Unsere unverblümte Überheblichkeit fand Interesse an denjenigen, die selbst kein Teil des Mainstreams wurden und so kam dann auch Philipp zu uns, weil er ein Werbegeschenk brauchte. Selbstverständlich haben wir den Auftrag schnellstmöglich erledigt und weil ich sowieso in Regensburg wohnte, fragte ich, ob ich die Handyschale direkt vorbeibringen konnte. Man versicherte mir, dass ich zu der WG kommen sollte – Wohnung (1).
Dort angekommen, war natürlich auch kein Philipp und ich gab die Schale ab, ging wieder. Allerdings hat Philipp Maier eine ganz besondere Eigenschaft für sich entdeckt, wo er es schaffte, so ziemlich jeden seiner Zeitgenossen in seinen Bann zu ziehen: Wertschätzung. 
Entsprechend schnell hatte ich dann auch eine Rückmeldung über die schnelle und tadellose Abwicklung.

*wenn er nicht nervt, nervt mich das auch…

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Tage kennen wir uns​

Wir haben uns getroffen, „ein Bier“ getrunken und festgestellt, dass wir uns gänzlich unterschiedlich sind, und zwar komplett. Die Erziehung, die Strukturen, das soziale Umfeld, die Freunde, die Wohnsituation, der Geschmack, Philosophie,… ich habe fast nicht verstanden, wieso wir uns eigentlich so gut verstanden haben, bis es mir klar wurde.

Philipp Maier ist alles, aber kein Dampfplauderer

Das ist ein Macher. Einer, der das auch zu Ende macht, was er sich vornimmt. Mir war das damals gar nicht wirklich klar, warum er so gehandelt hat, wie er das tat. Damals hatte er selbst ein Startup, dessen Namen ich nicht erwähnen möchte, mit einem Kollegen, dessen Namen ich vermutlich aus datenschutztechnischen Gründen auch nicht erwähnen sollte. Wir verstanden uns. Wir verstanden uns sogar so gut, dass wir das Biertrinken in Regensburg für uns entdeckt haben und wir unterhielten uns wie zwei Weiber beim Kaffeeklatsch.

Er zog irgendwann in Donaunähe in Wohnung (2) und von hier aus ging es mit den Ideen weiter. Im „Suff“ gibt es so viele großartige Ideen, die man machen hätte können, aber so gut wir uns verstanden und so konstruktiv die Gespräche auch waren, so sehr waren wir abgeneigt davon, das gemeinsam umzusetzen.

„Lass uns eine Bar gründen, in der man gleichzeitig seine Wäsche waschen kann“

Wir haben uns mit zwei Gastronomiebetreiber auseinandergesetzt und die Idee gepitcht, wie man so schön sagt. Der Plan war fast zu gut, um wahr zu sein. Damals waren reichlich Immobilien zur Verfügung gestanden, die Marktanalyse war ausgearbeitet und selbst ein Logo samt Domain standen schon parat. Geld? Selbst Geld war kein Problem, weil wir so sehr von der Idee überzeugt waren. Und währenddessen wir das vorgestellt haben, und wir waren echt verdammt gut vorbereitet, ist es uns wie Schuppen von den Augen gefallen: Wir arbeiten nicht zusammen!

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mal NEIN zu Ideen gesagt​

Seit dem ist daraus eine richtig dicke Freundschaft entstanden. Wir haben noch lange darüber gelacht und uns köstlich über die finanziellen Schwierigkeiten amüsiert, die wir dadurch hätten haben können. Dass wir uns die Blöße gegeben haben, war uns dann auch schon egal.

Genau dieser eine Moment, als wir feststellten, dass wir es besser lassen sollten, hat uns etwas vor Augen gehalten. Wir müssen miteinander reden. Jeder von uns hat Schwierigkeiten in der Kommunikation. Manche mehr und manche so gut wie gar nicht. Keiner ist perfekt. Das ist übrigens auch der Grund, weshalb es Bleistifte mit Radiergummi gibt.

Er ist derjenige, den ich frage, wenn ich nicht mehr weiter weiß. Sei es zwischenmenschlich oder arbeitstechnisch. Nie habe ich jemanden erlebt, der einem das Gefühl gibt, Anteil zu nehmen, obwohl er gar keine Bezüge zu dem Thema hatte. Mir ist das ab und an aufgefallen, als ich…ja auch Männer machen das…ihn in so manchen Beziehungsschwankungen fragen musste, was er davon hielt. Im Grunde habe ich nie eine Antwort von ihm erhalten. Er hat es immer geschafft, dass ich selbst die nötigen Entscheidungen fällen konnte und eine Art Selbstrelexion startete.

Ich habe ihn auch mal gefragt, wieso er mir nie zustimmte, wenn ich geladen zu ihm kam und ihm meine schlechte Stimmung auskippte, worauf er mal antwortete:

„Ich bin nicht da, damit ich dir alles schönrede. Du musst schon selbst damit klar kommen…“ – Philipp Maier

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Whatsappbilder im Verlauf

Im Jahr 2019, als Philipp Maier bereits seine Wohnung (3) bezog, haben ich ihm davon erzählt, dass ich hin und wieder einen Likör auf Rumbasis „ansetze“ (ein Prozess diverse Zusatzstoffe über mehrere Wochen miteinander zu verbinden – hoher Alkoholgehalt benötigt). Das habe ich überwiegend aus Spaß an der Freude gemacht und meinen Freunden oder bei Bikertreffen als Unterlage für einen gelungenen Abend genutzt. Das ist übrigens auch der Grund, weshalb man auf dem Label des BLK HDSN® 19 goldfarbene Punkte findet. Das war natürlich sehr exklusiv und vor allem rar gesäht.

Im Jahr 2020, ich glaube es war Mitte Mai, haben wir uns trotz der gesundheitlich stark bedenklichen Zeit zu einer Wanderung getroffen. Wir haben alle nur erdenklichen Vorsichtsmaßnahmen eingehalten, damit ja nichts passiert, weil uns dieses eine Wochenende, was lange Zeit vorher ausgemacht wird, absolut heilig macht. Da kann selbst ein Virus nichts daran hindern. Hätten wir damals gewusst, dass es noch solche Ausmaße annehmen wird, hätten wir aus den zwei Tagen vermutlich gleich zwei Monate gemacht, aber im Nachhinein ist man immer schlauer. Auf alle Fälle hat Philipp Maier mir dann in Eck bei einem Bergaufmarsch…es waren viele Berge…weil Philipp ja unbedingt den 12-1.000er machen wollte…endlich in den Arsch getreten und mich gefragt, wieso ich denn diesen Black Hudson denn nicht endlich mal auf den Markt bringe.

Das Gespräch lief in etwa so ab:

Ich: „Ich mache das doch auch nur aus Spaß so nebenbei.“
Er: „Ja und? Wie glaubst du haben denn andere angefangen?“
Ich: „Keine Ahnung? Papa hat Geld – Ich mach, was ich will?!“
Er: „Crowdfunding!“
Ich: „What?“
Er: „CrowdFUNDING!“
Ich: „WAS IST DAS?!“
Er: „Es gibt Leute, die spenden Geld an innovative Firmen und als Gegenleistung erhalten sie meistens eines der ersten Produkte.“
Ich: „Ich glaube dir kein Wort.“
Er: „—„
Ich: „Gut, ich mach´s, sobald ich wieder zu Hause bin.“

Ja und dann war es so weit. Natürlich musste man die Werbetrommel etwas ankurbeln, aber im Endeffekt wurde hier ganz schön etwas bewegt. Danke noch mal.

Damit konnte ich ein Label designen lassen und sogar schon ein Teil der ersten Charge produzieren lassen. Was für ein wahnsinnig tolles Gefühl. Andere, völlig wildfremde Leute, haben plötzlich an mich geglaubt. Das war schon ein phänomenales Gefühl.

Ein Shop musste her. Einer, der kurz umschreibt, was dieser neuartige Likör ist, den es eigentlich schon ziemlich lange gibt. Und natürlich habe ich den Netzwerker meines Vertrauens gefragt: Philipp Maier

In der Hoffnung, dass er jemanden kennt, der eine Homepage bauen kann…er hat es selbst gemacht. Damit hat er sich wohl in der Studienzeit etwas über Wasser halten können. Gesagt – getan. Ein Shop wurde kurzerhand hochgezogen, ich habe mich um Bilder und Content gekümmert, fertig. Ich bin mit meinen ersten Lieferungen allerdings sehr schnell an meine Grenzen gekommen und entsprechend schnell war das Lager (die Garage) voll. Wieder fragte ich Philipp Maier, ob er wen kennt und natürlich hat er mir weitergeholfen. Letztendlich bin ich bei World of Less gelandet, einem hervorragenden Fulfillment-Dienstleister nähe Landshut. 

Ab da an war es dann einfach: Sobald eine Bestellung eintrifft, wird automatisiert eine Benachrichtigung an das Lager geschickt und die Flasche/n gehen direkt in den Versand. Ich muss also nicht bei Wind und Wetter mit dem Rad zur Tankstelle fahren und die einzelnen Pakete abgeben, die ich mühevoll mit Zeitungspapier gefüllt habe. Das ist wesentlich eleganter und spart Zeit und Nerven. Kostet zwar Geld, aber das ist wertvoll investiert in lokale Arbeitnehmer.

mal schnell per WhatsApp geschrieben - passt aber wie Faust aufs Auge

Wer schon jemals eine Homepage betrieben hat, der weiß wie viel hier schiefgehen kann. Updates, die ständig das Template zerschießen, streng einzuhaltender Datenschutzkram, zu kleine Textbausteine, Sonderwünsche, Farbänderungen, Verlinkungen, Suchmaschinendreck, Geschwindigkeit der Homepage, Webshopprobleme, Formatierungen, nicht funktionierende Kontaktformulare

 

Wenn ich alles, was ich Philipp Maier jemals gebeten habe, bezahlen hätte müssen, wäre ich jetzt hoch verschuldet. Er sagt zwar immer, dass es ein ehrenamtlicher Freundschaftsdienst ist, aber hiermit möchte ich allen Menschen da Draußen Danke für das alles hier sagen. Ohne Dich wäre das hier nicht möglich gewesen, ohne Dich gäbe es nicht diese vielen Ideen und Möglichkeiten. Ohne Dich hätte ich nicht so einen wunderbaren Freund in meinem engen Freundeskreis.

sorry

Es gibt so viele Wege Philipp Maier zu erreichen, aber hier sind die Schnellsten. Und wenn es nur ein paar nette Worte sind, es lohnt sich immer so einen Menschen in seiner Nähe zu haben. Sowohl für das Netzwerk, als auch für die Seele.

Der Umwelt zu Liebe – am Arsc*

Black Hudson Thomas Barnerßoi Niederbayern Landshut Parkbank Nachhaltig Einkaufen

Und hier gehts zum Beitrag:

Schon mal Homeoffice in den Bergen gemacht?

Man sitzt zu Hause an seinem erbärmlich zusammengestellten Frankenstein-Schreibtisch, welcher teils aus alten Umzugskartons und den Brettern des ehemaligen Kleiderschranks besteht. Ein Armutszeugnis des Möbiliars und eine Zumutung für die Gesundheit. Rechts ragen krakenähnliche Gebilde aus Stromkabel heraus. Irgendwie muss man ja auch die Induktionsladestation des Handys, die Kaffeewärmeplatte und das Nackenmassagegerät mit Saft versorgen können. Es ist schon ein Trauerspiel, aber was soll man tun? Die aktuelle Situation hat so viele nach Hause in das lang ersehnte Homeoffice katapultiert und für die Meisten unter uns ging es doch einen Schritt zu schnell. 

Man hat auch nicht viel Auswahlmöglichkeiten: 
1. Ordentlicher einrichten und hoffen, dass alles schnell wieder vorbeigeht 
2. Damit abfinden Doch 1 kostet unter Umständen Geld, was man vielleicht für weitaus schönere Dinge verwenden könnte und 2 nervt auf Dauer.

Hier im Bild siehst Du/Sie den Ausblick von der Schutzhütte Friedrich August im Col Rodella, welches an einem Gebirgsmassiv der Dolomiten liegt. Ein traumhafter und sagenhaft schöner Moment, den ich hier festhalten konnte. Hier ist absolut nichts zu sehen/hören außer ein paar Kühen, klappernden Wanderern und sich knochenbrechende Downhillaffen, die wie die Irren durch die Berge heizen. 

Homeoffice ist für die Seele und nicht für den Laptop

Aber wenn man das eintauschen könnte gegen den ganzen Stadtlärm, Hubschrauber, Presslufthammer, bestialisch lauten Nachbarn, Notärzten und was es nicht sonst so alles gibt – würde ich es tun. So saß ich nun hier auf einer Holzbank und genoß meinen frisch gebackenen Kuchen und atmete den Duft des Macchiato (mit wenig Milch) ein und schloss die Augen. Nichts. Absolute Ruhe. Nur die Natur. Nach einer fast nicht enden wollenden und todesmutigen Abfahrt über Stock, Stein, Rampen, Kicker, Abgründe und reichlich Kuhschei*e haben wir unser Hotel wieder erreicht. Während der Abfahrt fragte ich, wieso man nicht öfter diese Momente nutzt? 

Jeder arbeitet unterschiedlich, keine Frage. Es gibt aber genügend Leute, die rein mit einem Laptop arbeiten und über Softwarezugänge, Mails und Telefon fast das gesamte Arbeitsfeld abdecken können, vorausgesetzt man arbeitet nicht in einem metallverarbeitenden Betrieb an der Drehbank… 😉 Durch die heutige Technik können wir uns mittels eines VPN-Zugangs auf der ganzen Welt aufhalten und trotzdem Homeoffice machen…

 

 

Und hier gehts zum Beitrag:

Hudsons Bay Rum – Was ist das?

Ein Tasting, was wir Dir nicht vorenthalten wollen. Dazu hat Frank Ficht, ein unglaublich toller Mensch mit gutem Sinn für köstliche Spirituosen ein Hudsons Bay Rum Tasting gemacht. 

Schaut doch mal auf seine Homepage mit den vielen Blogs.
Natürlich freut er sich auch, wenn Du einen Like oder ein Abo auf seinen Kanälen lässt.

Black Hudson – Hudson Bay Rum

Black Hudson BLK HDSN ® Rumlikör

 

BLACK HUDSON BLK HDSN ® RUMLIKÖR

Der „Rumlikör“ ist ein neu interpretiertes Rezept, was viele als Hudsons Bay Rum kennen. Vor knapp 400 Jahren, als noch Goldsucher, Trapper und Fallensteller den nordamerikanischen Kontinent durchstreiften, wurden ihre Felle sowie Gold von der Hudson Bay Company aufgekauft. Im Gegenzug tauschten die Trapper Lebensmittel und auch Schnaps für den kalten Winter. Der Rum, welchen auch die Hudson Bay Company vertrieb, war für ihren Geschmack in der Regel zu stark. Daher wurde der Rum mit etwas Ahornsirup „verdünnt“ und trinkbarer gemacht.

Zuckerahornbäume gab und gibt es im Norden der USA und Kanada noch ausreichend. Gelagert wurde das Ganze dann in Hickory Fässchen für den rauen Winter. Da das Hickory Holz ein leichten Zimt-Vanillearoma an den Rum abgab, schmeckte er besonders lecker und so hatten die harten Männer des Nordens auch bei der größten Kälte immer einen wärmenden Trank dabei.

Informatives: Hinter dem Hudson Bay Rum steckt der Landshuter Thomas Barnerßoi und die Idee ist bei den abendlichen Treffen mit Freunden und Bekannten gefallen. Natürlich trinkt man in einer geselligen Runde ja auch gerne was und nach all dem Hype um das Trendgetränk Gin war für Thomas klar, es muss was Neues her. Angetan von der Geschichte mit dem stärksten Rum vom Hudson Bay, sagte sich Thomas Barnerßoi, das kann ich bestimmt besser und nach einer langen Zeit, etlichen Mischungen von guten Rum, Ahornsirup und anderen Gewürzen und der Beurteilung seiner Freunde, war das perfekte Mischverhältnis gefunden.  So war der erste Schritt getan. Sein Kapital holte er sich über eine Crowdfunding-Kampagne im Jahr 2020 und die gesammelte Summe investierte er in professionelle Produktion und ein Label – der offizielle Black Hudson Rumlikör war geboren.

Wissenswertes: Ahornsirup ist der eingedickte Saft des Zucker-Ahorns. Er hat einen karamellartigen Geschmack und eignet sich vor allem zu süßem Gebäck und Speiseeis. Die Heimat vom Zuckerahorn liegt im östlichen Nordamerika, wo er im Hochland und in Tallagen auf frischen bis feuchte Böden vorkommt. Bis heute ist er dort ein wirtschaftlich bedeutender Baum, der für die Gewinnung von Ahornsirup und als Holzlieferant genutzt wird. Er wird vor allem in Kanada und den USA als Süßungsmittel verwendet. Die Erntezeit für den Ahornsaft beschränkt sich auf die Zeit von Ende Februar bis Mitte April. Wenn die Temperaturen von Dauerfrost zu Nachtfrost wechseln und die Tagestemperatur über 0 °C ansteigt, beginnt der zuckerhaltige Saft des Ahornbaumes zu fließen, um den Baum für die Knospung mit Nährstoffen zu versorgen. Zur Gewinnung des Ahornsaftes wird der Baum am Stamm angebohrt. Je nach Durchmesser und Alter werden an einem Baum ein bis fünf Zapfstellen angebracht. Durch fachgerechtes Anzapfen und ohne Verwendung von Chemikalien werden die Bäume nicht beschädigt, da die Rinde in der Regel innerhalb weniger Wochen wieder verheilt und die Bäume jedes Jahr an anderen Stellen angezapft werden. Der gesammelte Pflanzensaft wird traditionell durch Kochen über einem Holzfeuer eingedickt, bis der Sirup einen Zuckergehalt von etwa 60 % hat. Durch das Kochen karamellisiert der Zucker und gibt dem Sirup einen Teil seines charakteristischen Aromas.

Beschreibung: Bis der Rum so schmeckt wie er es sollte, bedarf es Zeit, Arbeit und Hingabe. Als Basis verwendet Thomas Barnerßoi einen Rum aus einer kleinen norddeutschen Destille, welche ihren Rum in Lüneburg herstellt. Gerne hätte er einen Rum aus einer Niederbayerischen Destille verwendet, aber leider sind diese hier sehr dünn gesät. Verfeinert wird die Spirituose auf Rumbasis mit ausgewählten Zutaten wie Vanille, Ahornsirup, Zimt und Kaffee. Diese veredeln den Hudsons Bay Rum und machen ihn zu einem einzigartigen genussvollen Likör. Abgefüllt wird der Black Hudson Rumlikör mit einem Alkoholgehalt von 32 % vol. in eine runde 0,5 l-Glasflasche.

Tasting: Das erste, was mir bei dem Black Hudson auffällt, ist seine dunkelrote Farbe und erinnert mich an roten Traubensaft. Der Rumlikör duftet wunderbar nach klebrigen Ahornsirup und feinsten Zimt. Dazu mischt sich ein Mix aus Vanille, getrockneten karamellisierten Pflaumen und roten pflückreifen Weintrauben. Wenn ihr die Nase zu tief in das Glas haltet, kitzelt es leicht in der Nase, was von der leichten alkoholischen Schärfe vom Rum herkommt und dem würzigen Zimt. Beim ersten Nippen am Glas schmecke ich seine angenehme Süße sowie Kakao heraus und ich merke wie der Ahornsirup an den Lippen kleben bleibt. Samtweich liebkost der Rumlikör mit seiner feinsamtigen Konsistenz die Zunge und den Gaumen und ich schmecke seine Fruchtigkeit von Pflaumenmus und Rosinen gut heraus. Eine leichte Bitterkeit vom getoasteten Eichenholz und die Gewürze von Nelke und bunten Pfeffer bringen eine angenehme Schärfe mit sich, die hier kurzweilig an den Geschmacksknospen bleibt und verweilt. Danach setzt sich seine fruchtige Seite durch und ich schmecke rote reife Früchte heraus. Der Alkohol im Rumlikör sorgt für wohlig warme Wangen. Das Finish ist recht langanhaltend und auch nach einer Weile bleiben Aromen von Kaffee, Kakao und etwas Frucht von roten Weintrauben am Gaumen.

Fazit: Der würzig süße Hudson Bay Rum ist recht interessant vom Geschmack und weiß zugefallen. Seine Aromen-Vielfalt ist echt beeindruckend, neben seiner süßen Seite gefällt mir seine recht würzige Seite von Zimt, Nelke, bunten Pfeffer, Kaffee und Kakao. Auch seine Fruchtigkeit passt gut in das Gesamtbild hinein und vollendet auf seiner herrlichen Art und Weise wie ein guter Rumlikör schmecken kann und das nicht nur zur Winterzeit. Am besten schmeckt er mir bei Zimmertemperatur, denn genau dann entfaltet der Black Hudson seinen vollen Geschmack, da sich die Aromen hier perfekt am Gaumen und Zunge zeigen.

Info: Den Black Hudson Rumlikör könnt ihr bequem von zu Hause aus auf der Webseite von Thomas Barnerßoi online im Shop bestellen.

Anmerkung: Ich bedanke mich bei der nachfolgenden Firma für das Produktmuster. Es fand keine Beeinflussung oder ähnliches auf das Tasting statt.

Für die, die nicht wissen, wo die Hudsons Bay liegt, haben wir hier Google-Maps eingefügt. Das ist übrigens die zweigrößte Bucht der Welt.

Wer also eine Radtour plant, sollte sich ein paar Tage mehr Zeit nehmen als um den Chiemsee. 😉

PRESSE – Landshuter Abendzeitung

Wer die Landshuter Abendzeitung am Samstag, den 13.03.2021 aufgeschlagen hat, der hat mein Gesicht gesehen. Ganz toll oder? – Ja da bin ich schon auch erschrocken.

Der Artikel erschien auch in der Abendzeitung München und ist HIER zu finden. Schön, dass es reichlich lokalte Interessenten dafür gab. Dabei kam echt schönes Feedback rüber. Landshut – du bist einfach eine tolle Stadt. Bleib so.

Wortspiele wie „rumprobieren“ gehören leider zum neuen Wortschatz

Der Artikel ist wirklich schön geschrieben und erläutert ziemlich gut, wie das alles so passiert ist und warum eigentlich. Derweil haben wir uns lediglich in der schönen niederbayerischen Altstadt an der Isar getroffen und natürlich unter Einhaltung aller möglichen Abstands- und Gesundheitsmaßnahmen an der frischen Luft mit einem kleinen Interview inklusive Tasting getroffen.

Vielleicht hast du ja jetzt einen kleinen Einblick in die Geschichte um und hinter dem BLK HDSN® Rumlikör erhalten. Es steht dir natürlich völlig frei, wenn du noch weitere Fragen dazu hast. Dafür haben wir eine Emailadresse oder du nutzt ganz einfach das Kontaktformular.

Wer Interesse am guten Tropfen hat, der kann sich natürlich im Shop umsehen. Bei der aktuell noch etwas geringen Auswahl von einer Variante haben wir es Euch extra leicht gemacht.
Obgleich wir der Landshuter Abendzeitung erwähnt haben, dass sich hier die nächsten Monate etwas Neues ergeben wird. Wir geben Euch natürlich schnellstmöglich Bescheid, versprochen.

Die Startnext Kampagne von Black Hudson

Was eine Startnext Kampagne ist und wieso das eine ziemlich gute Idee war, kannst du hier im Blog rausfinden. Viel Spaß.

Alles kostet Geld. Jede Semmel beim Bäcker, jeder Besuch beim Friseur und selbst Geld kostet Geld. Frag doch mal die Bank, ob sie dir auch umsonst eins gibt. Ja es gibt noch andere Wege auf die ich hier nicht näher oder vielleicht später eingehen werde.
Wer keine finanziellen Mittel hat, muss zu Alternativen greifen. Und die habe ich bei einer Startnext Kampagne gefunden.

Ehrlich gesagt war es für mich Neuland. Einfach wildfremde Leute fragen lag mir fern. Ein paar Freunde betonten aber, dass sie hier schon erfolgreich Projekte finanziert haben. Es ist ja auch nicht so, dass man hier nur Beschenkt wird. Als Gegenzug muss man bei Startnext schon auch etwas bieten. Die nennen das „Dankeschöns“, was eine sehr schöne Beschreibung für einen materiellen Gegenwert eines Artikels ist.

Startnext Kampagne Black Hudson

Alles muss irgendwo anfangen. Und das Projekt Black Hudson hat hier seinen finanziellen Schwung erhalten.

Es fing so an:
Man musste sich zuerst anmelden und alle möglichen Formalitäten klären. Die Steuernummer war ja eh schon da und letztendlich ging es darum, wer berechtigt ist und wer welche Aufgaben hatte. Das war dann recht einfach, denn das habe ich hauptsächlich selbst gemacht.
Hier gibt es so wichtige Dinge wie Impressum, Ansprechpartner, Kontaktperson, usw., welche bei Auszahlung des Geldes wichtig sind. No Angaben, No Money. Ganz einfach.

Dann ging es weiter. Bilder machen. Irgendwie.

Ich hatte ja bis dahin nur ein paar eigene Exemplare für mich und Freunde angefertigt und es war noch lange nicht Marktreif. Es gab nur den Gedanken, dass man das mal als Produkt verkaufen könnte, mehr allerdings noch nicht. Im Jahre 2019 habe ich sogar schon ein Label gebastelt, weil ich einfach eins haben wollte. Ich finde es selbst immer sehr schäbig, wenn mit Edding auf Flaschen geschrieben wird und man dafür etwas verlangen will. Einen Hang zur Semiprofessionalität war dann schon da. Gut. Machte Mitunter war das hier auf der Startnext Kampagne zu sehen:

Black Hudson Rumlikör Rum Überseerum Kaffee Vanille

Aber es ging ja noch weiter. Man musste Bilder erstellen und Farbe auf die Plattform bekommen, damit sie ansprechend aussah. Dann habe ich auch das getan und mir allergrößte Mühe damit gegeben. Das war echt nicht leicht, zumal ich das noch nie getan habe. Dazu habe ich mir ein paar andere Projekte angesehen, wobei aber vieles davon hauptsächlich um Corona ging, da wir zu dem Zeitpunkt im Lockdown waren, als die Startnext Kampagne lief. Das war für die Beteiligten natürlich eine fürchterliche Zeit und ich hoffe wirklich sehr, dass sie ihre Ziele erreicht haben. Ist schon eine komplizierte Zeit.
Bei den anderen habe ich immer wieder ziemlich professionelle Videos gesehen. Ich hatte natürlich kein Studio. Woher auch?

Ahnungslosigkeit digital retuschiert


Dann nahm ich mein gutes altes Handy, ein Bearbeitungstool und los gings. Wenn du ganz viel Lust hast, kannst du dir das Video ja gerne mal reinziehen und mir sagen, ob du uns auch unterstützt hättest.

Das Vorstellungsvideo des Projektes

Ja und so ging das dann gute eineinhalb Monate lang und es wurde fleißig Werbung gemacht. Ich war dem ganzen sehr skeptisch gegenüber, selbst als die Startnext Kampagne schon lief und die ersten „Dankeschöns“ gekauft wurden. Die erste Woche ging rum und tatsächlich haben schon ein paar Leute Interesse geäußert. Es folgten weitere Bestellungen und zwischendurch kamen sogar Mails in´s Postfach geflogen. Erfreuliche Nachrichten sogar. Die ersten Wiederverkäufer hatten sich dazu geäußert.

War das Ziel der Startnext Kampagne vielleicht zu hoch angesetzt?

Keine Ahnung. Das wusste ich damals nicht. Allerdings war ich auch ganz froh, dass ich sie nicht so utopisch hoch gesetzt habe. Mit dem Fundingziel von 1.100,- € konnte ich die ersten nötigen Ausgaben gut abdecken, damit eine kleine und sehr exklusive Serie produziert werden konnte. Es blieb sogar noch so viel übrig, dass etwas Spielgeld für ein fesches Etikett da war.

Hier ein Ausschnitt der Startnext Kampagne, welches das Fundingziel sogar überstiegen hat

Ende Juli war es dann soweit. Das Projekt wurde beendet und es war erfolgreich. Wir hätten ja nie gedacht, dass wir es erreichten aber tatsächlich glaubten einige mutige Leute unter euch an den Rumlikör, der deine Geschmacksnerven zum Zerfetzen bringt. Danke an der Stelle, falls du ein Unterstützer bist und das hier liest. KussiBussi. :-*

Dann kam der Bescheid, dass die Summe abzüglich der Bearbeitungsgebühren und Spenden ausgezahlt wird. Ja wir haben auch gespendet. Hier gingen 4% an Projekte, die Startnext selbst unterstützt.

Seither vergingen viele Wochen an neuen Ideen, tollen Menschen, die wir bis dahin kennengelernt haben und es ist tatsächlich eine gute Möglichkeit finanziell einen Satz nach zu machen.

Wenn du selbst vor einem Projekt stehst und nicht weißt, wie du das anstellen sollst, kannst du gerne das Kontaktformular nutzen. Schreib uns doch einfach. Netzwerk ist alles.

Hier noch ein Auszug des Instagram-Feeds

Startnext Kampagne Black Hudson Thank You Erfolg Rumlikör

Ein Geschenk mit Alkohol – immer gut!

Black Hudson Geschenk mit Alkohol Werbegeschenk Freunde Essen Trinken Gesellschaft

Wer kennt es nicht:
Die Weihnachtsfeier rückt näher und man bekommt wieder irgend ein unnützes Ding, was schon fünf mal gewichtelt wurde. Jedes Jahr auf´s Neue. Es ist schon erbärmlich wie wenig Gedanken sich manche um einen machen. Einfach weil es bequemer für alle ist.
Doch das muss nicht sein. Ein Geschenk mit Alkohol ist da anders. Warum und weshalb man nachhaltig mehr davon hat, erkläre ich euch jetzt.

Wenn du wo eingeladen bist, bringst du gefälligst was mit

Meine Mama

Das habe ich mir fast schon zur Lebensaufgabe gemacht. Es kommt auch erstaunlich gut an. Keiner, und ich bin da vermutlich das beste Beispiel dafür, mag Dinge, die rumstehen und keinen Zweck erfüllen. Dekorationsartikel und dergleichen. Und noch viel schlimmer sind Dinge von Freunden, die dann nachfragen, ob man schon einen Platz dafür gefunden hat. Nein. Diesen Platz gibt es nicht. Und wenn dann ist er im Keller direkt neben dem Holztor und heißt „Wurfecke“.

Dekorationsartikel sind die Gartenzwerge der Wohnung

Ahhhh…da könnte ich echt an die Decke gehen. Es ist ja echt eine schöne Geste und ehrlich gesagt freue ich mich auch darüber. Leider differenziert sich mein/unser Einrichtungsgeschmack eben von den der Anderen. Und das ist ja auch gut so. Sonst würde jede Wohnung gleich aussehen. Aber was bringt man sonst mit?

Auf Geburtstagsfeiern stellt man das sehr häufig bei Männern fest. Der Einfachheit halber wird eine Flasche Schnaps gekauft, ganz selten noch eine Schleife drum gemacht und gut ist. Das fand ich früher, zehn Jahre dürfte es schon her sein, ziemlich einfallslos. Da hatte ich auch nur eine sehr sperrlich eingerichtete Wohnung. Eine Zeit, wo man sich noch über einen neuen Toaster oder Eierkocher gefreut hat, ich gebe es ja zu.
Doch das hat sich in den letzten Jahren geändert. Man hat ja bereits alles und ist an einem Punkt angekommen, der die Anzahl der Dinge einfach schon deutlich zu hoch ist. Da gibt es übrigens einen hervorragenden Film über dieses Thema: 100 Dinge (unbezahlte Werbung, den finde ich wirklich gut!)

Was schenkt man nun? Wie wäre es denn mit etwas, was man selbst mag, aber nicht für die Ewigkeit gedacht ist? Ein Ding, was man gebraucht und vor allem verbrauchen kann. Ein Geschenk mit Alkohol zum Beispiel. Da schenkt man etwas, was einem selbst und bestenfalls noch dem Beschenkten schmeckt. Bei Black Hudson ist das ganz einfach, denn der hat 0,5 l Inhalt und wenn man sich ganz viel Mühe gibt, schafft man den sogar an einem Abend. Ist zwar sportlich, sollte aber durchaus im Bereich des Möglichen sein.

Ein Geschenk mit Alkohol – das schönste Mitbringsel für den Abend bei Freunden

Außerdem hat Alkohol noch einen sehr schönen Nebeneffekt. Und nein das soll nicht alkoholverherrlichend sein. Jeder hier auf der Seite ist 18+ und ist selbst für sich verantwortlich.
Alkohol bringt Menschen zusammen, man wird geselliger und ein richtig guter Drink zum Essen ist einfach so unverzichtbar wie die Sonne zum Sommer. Probiere es doch einfach aus und du wirst sehen, was das für Gespräche auslöst. Es ist sogar noch ein Stück wertvoller, wenn du etwas mitbringst und dazu sogar noch eine Geschichte erzählen kannst. Beispielsweise kommst du mal nach Landshut, schaust dir die schöne Burg Trautnitz an und schlenderst durch die Altstadt, wo es in ausgewählten Geschäften auch Black Hudson gibt. Oder du gehst zurück auf die Startseite und liest, woher der Rumlikör herkommt.

Hast du eine schöne Geschichte zu dem Thema zu erzählen? Her damit!

Dein Feedback dazu ist herzlich willkommen. Gerne kannst du was nettes oder auch nicht so nettes schreiben. Wir freuen uns auf alle Fälle von dir zu hören.

Die Bestellung des Rumlikörs – Eine Landshut Spirituose

Heutzutage ist man ja sehr verwöhnt durch die großen Onlineshops. Heute bestellt und am besten abends schon im Briefkasten. Aber wie machen das eigentlich kleine Firmen? Junge Existenzgründer, die noch kein Logistiksystem haben. Wie zum Beispiel wir, die eine Landshut Spirituose versenden wollen und „mithalten“ möchten? Das zeigen wir euch jetzt.

Für die Kleinen ist es unmöglich und die Großen werden immer größer!

Das stimmt. Ja fast. Wer im Internet Dinge bestellt sieht ja selten hinter die Kulissen und woher soll man es auch wissen? Ein Blick in den Shop, ein mal in den Warenkorb und eine Zahlungsart eingegeben. Das war´s. Aber was passiert wirklich?
Sehen wir uns mal zum Vergleich einen Großhändler wie Antalis Verpackungen an. Hier kann ich glücklicherweise etwas mehr darüber erzählen und hier sieht man auch gleich die exorbitant großen Ausmaße, die so ein Unternehmen überhaupt bereit stellen muss, damit so eine Bestellung auch reibungslos abläuft. Das sieht ungefähr so aus:

Ein Kunde fragt einen Artikel an. Nehmen wir mal an der Kunde geht über den Shop und kauft dort so dies und das. (Übrigens gibt es für die Startups unter euch einen kleinen Rabattcode: AVPSU5. Den gebe ich natürlich gerne an euch weiter)
In der Maske sieht man nun die Bestellung und bekommt noch ein paar Mails, dass es jetzt los geht. Kunde ist glücklich. Im Hintergrund gibt es allerdings ganze Teams, die sich um nichts anderes kümmern, als dass hier permanent Preise verglichen werden, aus über 4.000 verschiedenen Lieferanten Produkte rausgesucht und angeboten werden. Dann muss natürlich noch ein Zentrallager befüllt werden, was viele Mitarbeiter benötigt.

Und das funktioniert gut?

Jetzt geht Antalis Verpackungen sogar noch so weit, dass speziell angefertigte Kartonagen auf Lager gehalten werden und in eins der knapp 50 Logistikzentren bevorratet weren. Und das alles in einem möglichst sinnvollen Plan, welche von Speditionen so angelegt wurden, dass möglichst wenig „umsonst“ gefahren werden muss. Mal abgesehen davon, dass die verschiedenen Carrier, also die „Briefträger“, ebenfalls mit Waren versorgt werden. Es ist mir immer wieder ein großes Rätsel, wer das so reibungslos platzieren konnte. Und Trotzdem. Es gibt ja auch noch die Mitarbeiter, die dazu Rechnungen erstellen, Rückfragen beantworten, gute Laune verbreiten usw. Die Lieferung kommt in 1-2 Tagen an.

Und das soll man mit einer Landshut Spirituose mithalten können?
Keine Chance. Oder?

Jetzt müssen wir als kleine Firma, die es noch nicht lange am Markt gibt mithalten können. Aber wie machen wir das?
Nun. Es gibt mittlerweile Firmen, die nichts anderes als dieses Thema bearbeiten. Sogenannte Fulfillment-Dienstleister nehmen Waren auf, kommissionieren diese, geben sie an die eigene Versandabteilung weiter und versenden das.

Wir haben hier als Dienstleister World of Less – Logistic Trading gewählt. Nicht nur weil es ein Freund ist, sondern weil sie uns einen wichtigen Punkt bieten, die wir niemals nie selbst erreichen können. Zumindest lange nicht in dem Stadium, wo wir uns noch befinden: Sicherheit
Es passiert eben. Wir können das unsere Landshut Spirituose noch lange nicht Vollzeit abbilden, weil wir dafür viel zu klein und exklusiv sind. Es würde ja bedeuten, dass wir abertausende Flaschen verkaufen müssten, was wir als Idealisten gar nicht wollen. Es soll das machen, was es soll: Spaß am Trinken.

So haben wir den Online-Shop eingerichtet und wenn du hier bestellst, geht eine Mail direkt an die Leute von World of Less. Inklusive Verpackung und Versand. Das macht es für uns zwar durchaus bequemer, allerdings verlieren wir dann auch keine Zeit, denn wir müssen mit dem Karton nicht extra zur nächsten Postfiliale fahren. Somit verlieren wir auch keine Zeit und du hast dein Packerl deutlich schneller. Ja und du hast eine ordentliche Verpackung und musst nicht die alten Zeitungen von uns wegwerfen, die wir als Füllmaterial verwendet haben.

So läuft das jetzt. Ein zuverlässiger Partner und ein System, was für alle Beteiligten schneller und unkomplizierter ist.

Ich hoffe du hast einen Einblick erhalten, wie das hier so abläuft. Wenn du Fragen dazu hast, kannst du ja gerne schreiben.
Du kannst auch gerne auf unserer Friends Seite nachschauen. Vielleicht ist ja auch ein nützlicher Kontakt für dich dabei. Fragen kostet ja nichts.

In diesem Sinne. Ein fröhliches Bestellen.

Spontanes Humidor Tasting

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Eines vorweg: eine Idee entsteht und ist so gut, bis sie jemand kacke findet. Dann wird nachgedacht. Das ist heute im Humidor Tasting passiert. Später mehr dazu.

So ist das eben im Leben. Man denkt sich etwas aus, weil man an etwas glaubt und verbissen klemmt man sich an kleine Fortschritte, bis diese zu einem immer komplexer werdenden Projekt werden. Und am Ende kommt dann ein Ding raus.
In dem Fall wurde es zu einem Rumlikör. Ja es war eine Schnapsidee und alle beteiligten hatten super viel Spaß bis dahin. Okay es lag auch am Alkohol, keine Frage. Aber du und ich sind ja auch keine Sommelliers (plural, extra nachgeschaut) und spucken das köstliche Gut nicht einfach so weg.

Du musst schon wissen, was du da machst

Es vergingen viele Monate, da ja die Zeit des „Ansetzens“ so elendig lange war. Und irgendwann kam dann ein Ergebnis raus, was uns allen gefallen hat. Der Black Hudson. So gut, dass die Notwendigkeit aufkam, diesen Rumlikör der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Und das habe ich bei einem internen Humidor Tasting vorgestellt. Also der Markus + Kollege Holger. Entsetzen stand in ihren Augen geschrieben und das haben sie mir auch ziemlich stark zu spüren gegeben. Ich möchte hier keine abfälligen Äußerungen niederschreiben, die hier nicht herpassen, aber „Weihnachtsgesöff“ fand ich schon ziemlich gut.

Das war allerdings noch die handgemachte Version des Black Hudsons und diese war durch die Produktionsart viel zu intensiv und noch deutlich weit weg am Geschmack, wie wir ihn jetzt kennen. Aber irgendwann musste ich ja auch mal Leute probieren lassen.
So ganz abgeneigt waren die Männers dann doch nicht und ich hatte noch eine Chance, wenn die erste Charge produziert wird. Einige Wochen darauf habe ich es dann wieder versucht. Ich hatte etwas schiss…darf man ja auch mal zugeben…also bin ich da hingedackelt.

Übrigens ist mir während der Fahrt das Kettenverbindungsglied meines Fahrrades rausgesprungen und ich hätte fast einen Unfall gebaut, aber das nur am Rande. Ich war also etwas angeschlagen und als ich dann zu Fuß weiter ging und mir ein Fahrradfahrer entgegen kam, der sichtlich beschädigt aussah und mit blutendem Mund an mir vorbei fuhr, wusste ich, das ist kein guter Tag. Ein scheiß Tag sogar.

Wo ich nur hin sah, Elend und Schmerz.

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Ein spontanes Humidor Tasting mit Duft von Zigarren und frisch gemahlenen Kaffeebohnen im Hintergrund. Ein wirklich tolles Geschäft, was man sich unbedingt ansehen sollte.

Mit diesem mulmigen Gefühl bin ich dann aber trotzdem zu Humidor gegangen und habe dort die Flasche auf den Tisch gestellt mit den Worten „da.“. Nach meiner glorreichen Ansprache kamen dann weitere spöttische Bemerkungen und die Frage, ob ich mehr davon dabei habe. Acht Gläser wurden geholt, die Flasche darin verteilt und Markus zögerte nicht lange und ging raus zu den dort „Ansässigen“ mit den Worten:

„Seid ihr bereit für ein spontanes Humidor Tasting?“

So viel ehrliches Feedback wollte ich eigentlich gar nicht. Meine Absicht war ja nur der Verkauf an sich. Einfach nur ein paar mehr Möglichkeiten den Black Hudson an den Mann zu bringen und dann das…

Die Leute waren erstaunt, überrascht, einer war auch angewidert, einer angetrunken, lustig, erfreut, zufrieden und glücklich. Der Black Hudson ist besonders und das soll er auch. Ein schöneres Feedback als das hätte ich nie erwartet und genau so hat es Markus dann auch kommentiert. Es war eher ein stilles Nicken aber das hat mir schon gereicht. Danke an der Stelle. Es war mir auch eine Ehre und daraufhin folgte noch ein kurzes Geschäftsgespräch zu den Flaschen und gut war.

Gerne und immer wieder.

Wenn du dir das Humidor Tasting nicht entgehen lassen möchtest, schau doch gerne mal dort vorbei. Ein sehr schönes Geschäft mit einer exklusiven Auswahl großartiger Spirituosen und Zigarren.
Du traust dich nicht? Kein Problem: SHOP

Küchenpansch und warum

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Alles hat irgendwann mal klein angefangen. Bei uns war es die Küche und die war ziemlich klein. Die war sogar verdammt klein.
Aber wir haben hier erst mal angefangen. Das Rezept an sich gibt es ja schon ein paar hunderte Jahre. Allerdings war es nicht raffiniert genug, geschweige denn alltagstauglich. Sagen wir so…es war damals einfach nur ein viel zu starker Pansch, den man in sich reinkippen konnte und gut war.
Und so haben wir immer weiter „rum“-experimentiert (*sorry). Es kam noch etwas Kaffee dazu, ein paar Stangen Zimt und noch weitere kleine Betriebsgeheimnisse, die den Black Hudson zu dem machen, wie wir ihn heute im Geschäft oder natürlich auch hier im Shop finden.

Bis wir den Black Hudson allerdings im so weit hatten, verging viel Zeit, Nerven und Energie. Der Prozess, damit der Rumlikör auch seine volle Kraft und Volumen erhält, braucht er mehrere Wochen. Genauer gesagt sechs Wochen. Anfänglich haben wir das in kleinen fünf Liter Ballons probiert und jeden Tag geschwenkt (nicht geschüttelt). Aber nach jeder Woche hat der Black Hudson intensiver geschmeckt. Dann war es kein Pansch mehr, sondern ein sehr genussvoller Likör. Es war immer wieder aufregend, bis man dann letztendlich das Ergebnis zum ersten Mal probieren konnte. Wir nannten es: Das Erntedankfest.

Es vergingen noch einige Monate bis wir den Black Hudson von einem Pansch zu einem Edlen Tropfen machten. Es war ja auch ein langer Prozess.
Bis dato war es auch gar nicht die Absicht einen handelsfähigen Rumlikör herzustellen. Dieser war ausschließlich für Freunde, Familie und Mittrinker da. Es gab jedoch immer wieder Anfragen und es gab eine Zeit, da war der Black Hudson Mangelware. Also musste mehr produziert werden als zur Verfügung stand.
Hier kamen sogar Anfragen von Händlern und da war dann der Punkt erreicht, an dem wir hier nicht mehr weiter „panschen“ konnten.

Der Arschtritt

Ein sehr geschätzter Freund, dessen Namen ich hier nicht erwähnen möchte…ach sch*** drauf…Hallo Fips…hat dann allerdings den nötigen „Arschtritt“ gegeben und das Projekt letztendlich in´s Leben gerufen.
Ein Abfüller von bekannten Likören wurde aufgesucht, die ersten Muster wurden zusammen entwickelt und heraus kam ein Likör, der deine Geschmacksnerven zum Explodieren bringt.
Jetzt haben wir direkt lebensmitteltechnisch abgesicherte Abfüllungen, können bereits in größeren Maßstab bestellen und haben immer die gleiche Qualität. Es ich mag nicht selbst loben, denn das macht man nicht, aber der Black Hudson ist schon echt gut geworden. Wir waren selbst sehr überrascht.

Aber was schreibe ich hier schon…probier´ ihn einfach: Shop
Wir freuen uns auf dein Feedback.